Gaming Tastaturen

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450.000+ Gamer setzen auf Nyfter

Was macht das Nyfboard Gen2 aus?

Es bringt das Gefühl einer Custom-Tastatur zu einem Preis, für den man sonst Serienware bekommt.

Verbaut sind vorgeschmierte Gateron GPro 2.0 Yellow Switches, dazu eine Dämpfung aus Silikon und Schaumstoff, die den Hall im Gehäuse schluckt. Technisch liefert es 1000 Hz Abtastrate und volles Anti-Ghosting per NKRO, dazu eine RGB-Beleuchtung, die sich per Software und per Tastenkürzel steuern lässt.

Erhältlich ist es in den Layouts 60%, 75% und 98%, jeweils in Schwarz und Weiß. Das 98%-Modell setzt auf eine doppelte Silikon-Dämpfung.

Für welche Games eignet sich das Nyfboard Gen2 – und wann lohnt Hall Effect?

Für praktisch jedes Genre – nur der Grund unterscheidet sich.

  • Shooter wie CS2 oder Valorant: die linearen Gateron GPro 2.0 Yellow laufen ohne taktilen Höcker durch, NKRO nimmt Bewegung und Fähigkeiten gleichzeitig an. Im 60%- oder 75%-Layout bleibt der Maus der Platz, den sie bei niedriger Sensitivity braucht.
  • Bauen und Editieren wie in Fortnite: hier zählt, wie schnell dieselbe Taste erneut auslöst – linear ist dafür die richtige Bauart.
  • MOBA und MMO wie League of Legends oder World of Warcraft: viele Tastenbelegungen, oft in Kombination. Das 98%-Layout liefert den Nummernblock als zusätzliche Reihe.
  • Story- und Aufbauspiele: hier gewinnt kein Switch ein Duell. Dafür merkst du die Dämpfung nach der dritten Stunde – der Anschlag bleibt satt statt hohl.

Wann Hall Effect die bessere Wahl ist: Wenn du den Auslösepunkt jeder Taste selbst festlegen willst und beim Richtungswechsel im Shooter um jeden Millimeter Tastenweg spielst. Das kann das Gen2 nicht – sein Auslöse- und Rückstellpunkt liegt fest. Dafür bekommst du hier das klassische mechanische Tippgefühl, tauschbare Switches und den deutlich niedrigeren Preis.

Was bedeutet „pre-lubed“ bei Switches?

Dass die Schalter ab Werk geschmiert sind – ein Schritt, den Enthusiasten sonst von Hand an jedem einzelnen Switch erledigen.

Ohne Schmierung reibt der Stößel trocken in seiner Führung. Das erzeugt ein leicht kratziges Gefühl beim Anschlag und ein helleres, schärferes Geräusch. Geschmierte Switches laufen spürbar glatter und klingen voller.

Beim manuellen Schmieren zerlegt man jeden Switch, trägt Fett auf Gehäuse und Feder auf und setzt ihn wieder zusammen – bei einer 75%-Tastatur sind das rund 80 Stück und mehrere Stunden Arbeit. Genau die sparst du dir, wenn die Switches vorgeschmiert kommen.

Welche Switches verbaut Nyfter und wie fühlen sie sich an?

Im Nyfboard Gen2 stecken Gateron GPro 2.0 Yellow – lineare Switches.

Linear bedeutet: kein Widerstand auf halbem Weg, kein Klicken, kein spürbarer Höcker. Die Taste läuft von oben bis unten gleichmäßig durch. Das ist die Bauart, die im Gaming bevorzugt wird, weil sich Tasten schneller wiederholt drücken lassen und nichts den Anschlag bremst – beim Strafen in einem Shooter zählt genau das.

Die Alternativen wären taktile Switches mit spürbarem Auslösepunkt oder Clicky-Switches mit hörbarem Klick – beide eher beim Tippen beliebt als beim Spielen. Yellow-Switches liegen bei der Federkraft im mittleren Bereich: leicht genug für schnelle Eingaben, fest genug, um nicht versehentlich auszulösen.

Wie klingt eine gedämpfte mechanische Tastatur?

Tiefer und satter als eine ungedämpfte – der Unterschied ist größer, als die meisten erwarten.

Der Klang einer Tastatur entsteht kaum im Switch selbst, sondern im Hohlraum darunter. Eine leere Kunststoffwanne wirkt wie ein Resonanzkörper: Jeder Anschlag hallt nach, es klappert und klingt hohl.

Im Nyfboard Gen2 füllen Silikon- und Schaumstofflagen genau diesen Hohlraum. Der Nachhall verschwindet, übrig bleibt ein kurzer, tiefer Anschlag. Beim 98%-Layout arbeiten wir wegen des größeren Gehäusevolumens mit doppelter Silikon-Dämpfung.

Kann ich die Switches selbst tauschen?

Ja – das Nyfboard Gen2 ist hot-swappable.

Du ziehst einen Switch mit dem Abzieher gerade nach oben heraus und steckst den neuen ein. Kein Löten, kein Öffnen des Gehäuses, kein Garantieverlust. Ein kompletter Wechsel dauert je nach Layout eine Viertelstunde.

Damit lässt sich das Tippgefühl grundlegend verändern, ohne die Tastatur zu ersetzen: Wer von den linearen Gateron GPro 2.0 Yellow auf taktile Switches wechseln möchte, tut das mit einem Handgriff pro Taste. Auch ein einzelner defekter Switch bedeutet damit nie das Ende der Tastatur. Wer tagsüber schreibt und abends spielt, kann so beides bedienen, ohne ein zweites Board zu kaufen.

Die Keycaps lassen sich ebenso jederzeit tauschen – dafür genügt ein Keycap-Puller.